Sachverständige für Schimmelpilzbelastungen

Energieberatung - Luftdichtheitsmessung


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Es zieht - haften Planer und Ausführende bei Zugluft?

Zugluft ist nicht nur unangenehm und belastet mit erhöhten Heizkosten. Sie führt zu unnötigen Energieverlusten und steht daher dem erklärten Ziel unserer Bundesregierung den CO2-Austoß zu reduzieren entgegen. In modernen gut gedämmten Häusern, die weitgehend luftdicht gebaut sind, verursacht Zugluft zudem häufig massive Bauschäden mit Feuchtigkeit und Schimmel aufgrund von Tauwasserausfall innerhalb der Konstruktion. Luftdichtigkeit ist deshalb ein Qualitätskriterium, das der Gesetzgeber schon seit Jahrzehnten fordert.

 

Luftdichte Bauweise - Das fordert der Gesetzgeber

Gebäude sind entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik dauerhaft luftdicht zu planen und auszuführen. Die Anforderungen und Ausführungsempfehlungen sind nach DIN 4108 Teil 7 festgeschrieben. Demnach gelten folgende Grenzwerte für den Luftwechsel pro Stunde durch die Gebäudehülle bei einem Differenzdruck von 50 Pa:

1,5 [1/h] für Gebäude mit Lüftungsanlage

3,0 [1/h] für Gebäude ohne Lüftungsanlage

Die Mehrheit der älteren Immobilien in Deutschland genügen diesen Anforderungen nicht. Als erhöhte Anforderungen sind diese Grenzwerte nicht zu bezeichnen und bei adäquater Planung und gewissenhafter Ausführung sind diese im Neubau üblicherweise problemlos zu erreichen. Zum Vergleich: Bei einem Passivhaus darf die Luftwechselrate 0,6 [1/h] nicht überschreiten.

 

Zugluft im Haus - haftet der Bauträger ?

Prinzipiell kann der Bauträger haftbar gemacht werden, wenn es zieht. Schon seit Jahrzehnten ist es eine gesetzliche Anforderung an die Bauschaffenden luftdicht zu bauen. Sie können auch für viele Altbauten, heute noch, Haftungsansprüche wegen der Bauschäden und überhöhten Energierverbräuchen geltend machen. Lassen Sie sich diesbezüglich von Ihrem Anwalt beraten und beauftragen Sie einen Sachverständigen mit einer BlowerDoor-Messung mit Lackageortung, um die Leckagen und Zugluft zu dokumentieren. Eine entsprechende Messung biete ich unter anderem im Großraum Hannover, Braunschweig, Wolfsburg und Bielefeld an.

 

Bauträger und Bauschaffende müssen für verdeckte Baumängel auch über die Gewährleistungsfrist hinaus haften. Da es aber bei Bauträgern in Mode ist, regelmäßig eine Pleite hinzulegen, um am nächsten Tag mit neuer weißer Weste Wiederauferstehung unter gleichem Firmennamen zu feiern, nutzt Ihnen das meist wenig.

 

Haben Sie einen Planer, z. B. Architekt oder Bauingenieur, mit der Planung und Überwachung der Ausführung beauftragt, bietet dieser einen weiteren Ansatzpunkt: Planer wie Architekten und Bauingenieure haften 30 Jahre für ihre Planungsfehler. Ist die Ursache für Zugluft in Ihrem Haus in einen Planungs- oder Bauleitungsfehler des Architekten begründet, haben Sie gute Chancen Ihre Ansprüche gegenüber dem Planer durchsetzen zu können.

 

Zugluft - der Planer haftet 30 Jahre persönlich

Seit jeher hat der Architekt die Aufgabe die Luftdichtheit seiner Konstruktion zu planen. Dies wird von den meisten Architekten jedoch immer noch großzügig übersehen. Kaum ein Architekt hat eine Planung der Luftdichtheit erstellt. Die Luftdichtheit ist eine Planungsaufgabe, die der Architekt Ihnen schuldet. Wenn der Architekt jedoch die Luftdichtheit nicht geplant hat, die Maßnahmen zur Erstellung der Luftdichtheit nicht umfassend ausgeschrieben hat, wenn der Architekt die Gewerke nicht so koordiniert, dass das eine Gewerk an das andere luftdicht anschließt, dann ist es den Handwerkern auf der Baustelle oft fast unmöglich diesen Mangel an Vorüberlegungen durch umsichtiges Handeln auszugleichen. Falls das jeweilige Detail dann überhaupt noch luftdicht auszuführen ist, sind mit der entsprechend anzupassenden Ausführung in der Regel ein Mehraufwand und damit Mehrkosten verbunden. Sind Details aufgrund von Planungsfehlern nicht luftdicht ausgeführt, können Sie Ihren Architekt noch nach vielen Jahren persönlich drankriegen. Das Gute ist, das Architekten eine Architektenhaftpflichtversicherung mit 30 Jahren Nachhaftung haben.

 

Luftdicht bauen - Wozu das ganze?

Um die luftdichte Gebäudehülle ranken sich Sagen und Mythen. Manch ein selbst ernannter Bausachverständiger behauptet sogar, sie würde Bauschäden verursachen und übersieht dabei, dass Schäden im Gegenteil vornehmlich dort entstehen, wo eine fachgerechte Planung und Ausführung der luftdichten Gebäudehülle fehlt. Was genau die luftdichte Gebäudehülle ist und warum sie mit steigendem Dämmwert der Außenbauteile an Bedeutung gewinnt, wo ihre Stärken und ihre Grenzen liegen, lesen Sie hier: Luftdicht bauen - Wozu das Ganze? >>

 

Alles nur Plastik? - Mythen um die luftdichte Ebene

Beim Thema luftdichte Ebene denken die meisten nur an Folie, genannt Dampfsperre oder Dampfbremse. Meistens blau, aus Polyethylen, auf dem Dachboden gleich hinter einer wie auch immer gearteten Verkleidung. Dort haben sie auch schon die älteren Semester eingesetzt. Die, die immer noch die Meinung vertreten mehr als 8 cm Wärmedämmung sei Aberglaube. Tatsächlich kommt es gerade an dieser Stelle meist als erstes zu Bauschäden, wenn die Folie fehlt. Aber was ist mit der luftdichten Ebene in den anderen Etagen, an den Wänden und Decken? Es muss nicht immer Folie sein. Viele andere Baustoffe erfüllen ebenfalls abdichtende Eigenschaften. Im Massivbau ist der Wandputz die luftdichte Ebene. Beton oder im Holzbau die OSB-Platte erfüllen ebenso die Anforderungen, um in diesem Bereich zum Einsatz zu kommen.

 

Zugluft => Feuchtigkeit => verdeckter Schimmel

Durch Zugluft entsteht gefährliche Kondensationsfeuchte in der Dämmung. Sehr gefährdet sind Dämmungen aus Mineralwolle, Hanf und Zellulose, aber auch Dämmungen aus Styropor können durch das gasförmiges Wasser, welches in der Dämmung kondensiert ( Luftfeuchte ) vollkommen durchnässt und unbrauchbar werden. Schimmel in der Dämmung ist die logische Folge. Bei jedem Windstoß wird dann Ihr Wohnraum mit Millionen von Schimmel-Sporen konterminiert. Ich kann mithilfe eines Blowerdoor-Unterdrucktest in Verbindung mit einem Luftkeimtest die Schimmelbelastung und damit den Bauschaden durch Schimmel in der Wärmedämmung nachweisen.

 

Blowerdoor Test - Ich messe das

Mein Angebot an Sie:

  • Blowerdoormessung nach DIN 13829 mit Prüfbericht als Nachweis zur luftdichten Ausführung KfW-geförderter Baumaßnahmen.

  • Ich führe eine Blowerdoormessung samt Leckageortung bei Neubauten für Sie als Bauherren durch. So müssen Sie sich nicht ungeprüft auf die Aussagen Ihres Bauunternehmer, Bauträgers oder privaten Verkäufers verlassen.

  • Ich führe Messungen mit der Blowerdoor auch zwecks Garantiemanagement kurz vor Garantieende durch.

 

In Hannover biete ich Messungen mit der Blowerdoor ab 100 € zzgl. Mwst. an. Wenn Hannover nicht der Landkreis ist, in dem ich für Sie arbeiten soll, wählen Sie bitte in meiner Preisliste die Gegend, in der ich Sie besuchen soll, damit der Preis korrekt berechnet werden kann.